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Allgemeines
Die viel gepriesene Menschenfreundlichkeit zeichnet den Golden Retriever besonders aus und macht ihn zu einem hervorragenden Familienhund, der sich auch in einem "Menschenrudel mit Kindern" sehr wohl fühlt. Die Sensibilität und der große Menschenbezug erfordern einen ebenfalls sensiblen Hundeführer, der ihn mit liebevoller, geduldiger Konsequenz und viel Einfühlungsvermögen zu einem fröhlichen, wohlerzogenen Begleiter ausbildet. Für die Zwingerhaltung ist er in keinem Fall geeignet. Sein sensibler Charakter würde durch die Isolation von seiner Familie leiden, Verhaltensstörungen wären vorprogrammiert. Sollten Sie ganztags berufstätig sein, ist ein Golden Retriever für Sie ungeeignet.Der Golden Retriever liebt das Wasser in jeder Form; keine Pfütze ist ihm zu schmutzig. Er ist ein sehr bewegungsfreudiger Hund. Jedoch, lange Spaziergänge ohne Abwechslung werden ihm schnell langweilig. Auch seine Intelligenz möchte gefordert werden. Diesem Alltagstrott kann ein Retrieverbesitzer ganz leicht entkommen, indem kleine Apportierübungen oder "Suchen-Spiele" in die täglichen Wanderungen eingebaut werden.Der Golden Retriever ist im allgemeinen ein robuster Hund.Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Golden Retrievers liegt bei ca 12-14 Jahren.
Welpenaufzucht
Unsere Welpen werden in der Wohnung in der Wurfkiste geboren. Nach ca. zwei Wochen wird die Wurfkiste um einen kleinen Welpenauslauf erweitert. Sind die Welpen 4 Wochen alt beziehen sie ihren Auslauf im Garten.In der 7. Lebenswoche erfolgt die Wurfabnahme durch einen "Wurfabnahmeberechtigten" des DRC, der die Welpen und die Mutterhündin begutachtet. Darüber wird ein Protokoll erstellt, wovon jeder Welpenkäufer eine Kopie erhält.Bei Abgabe der Welpen mit 8 Wochen sind sie tieräztlich untersucht, mehrfach entwurmt, geimpft und mit Chip idendifiziert.
Prägephase
Die Zeit bis zur 16. Lebenswoche des Welpen nennt man Prägephase.In den ersten Wochen beim Züchter wird der Welpe mit allerlei Reizen im optischen und akustischen Bereich bekannt gemacht , z.B. Staubsauger, Küchenmaschinen, Telefon und vieles mehr.In der neuen Umgebung sollte er immer mehr Dinge des täglichen Lebens kennen lernen: belebte Straßen, größere Menschenmengen, Auto fahren. Der Welpe sollte, wenn möglich, überall hin mitgenommen werden. Allerdings mit den nötigen Ruhephasen.Wichtig ist auch das Spiel unter gleichaltrigen Welpen, damit er seine Kräfte messen und die Körpersprache, in der Hunde kommunizieren, weiter entwickeln kann. Er sollte auch lernen, auf Zuruf zu kommen, sich zu setzen, ohne Zug an der Leine zu gehen. Dies gelingt in dieser Zeit spielerisch und ohne Druck.Ab der 17. Woche wird aus dem Welpen ein Junghund. Nun wird alles Gelernte gefestigt. Im Vordergrund steht nun das gemeinsame Spiel "Hund und Mensch" und der Spass und die Freude miteinander.Wir empfehlen für unsere Welpen das Feltmann-Brustgeschirr, um die sehr sensible Halsregion zu schonen.